Ankreidung Nr.20

Mir ist auch mal so etwas passiert, auf dem Weg nach Hause (vom Luisenplatz nach Eberstadt). Es war ziemlich spät, circa 24 Uhr. Ich kam von einer Freundin und wir hatten Alkohol getrunken. Also war ich angetrunken gewesen. Die Bahn war in meinem Fall ziemlich voll, also setzte sich ein circa 45 jähriger Mann neben mich. Ich habe mir natürlich nichts dabei gedacht, denn es ist ja normal, dass sich jemand in der Bahn neben einen setzt. Er hatte eine kurze Shorts an und eine Jacke in der Hand, die er beim hinsetzen halb auf seinen und halb auf meinen Schoß gelegt hatte und hat sich unter der Jacke ständig an mir gerieben und ist immer wieder kurz aufgestanden, um sich näher an mich und mehr auf meinen Schoß zu setzen. Ich habe geschwiegen und konnte nichts sagen, da ich dachte, ich würde es mir einbilden (ich bin betrunken, da wird eh keiner helfen). Das Ganze ging circa fünf Haltestellen, bis er an der Carl-Ulrich-Straße plötzlich aufgesprungen und heraus gerannt ist.

Erneut eine Erfahrung sexueller Belästigung in der Bahn…
Die Betroffene hat den Gedanken geäußert, dass es sich bei den Erfahrungen in den öffentlichen Verkehrsmitteln um die gleiche Person handeln könnte, die sexuelle Belästigung begeht. Wir wissen es nicht.
Was wir wissen ist, dass (sexuelle) Belästigung ein Thema im Alltag vieler Menschen ist. Und da gehört es nicht hin! Durch Bewusstsein für und Achtsamkeit gegenüber den Geschehnissen in unserer Umwelt, müssen wir gemeinsam versuchen, Belästigung zu stoppen!

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