Ankreidung Nr.50

Vor ein paar Jahren war ich mit einer Freundin auf einer spontanen Party im Martinsviertel, als wir nach Hause laufen wollten, waren wir etwas angetrunken. Da kam plötzlich ein Auto auf uns zu. Wir wollten erst nicht einsteigen, aber die zwei Jungs waren sehr nett. Sie haben meine Freundin nach Hause gefahren. Als ich aber an der Reihe war, fuhren sie einen Umweg auf einen abgelegen Parkplatz.Ich stürzte sofort aus dem Auto und rannte den ganzen Weg nach Hause. Am nächsten Tag kam die Polizei und brachte mir meine Tasche, die ich auf dem Weg im Wald verloren hatte. Ich würde nie wieder in ein fremdes Auto einsteigen, auch wenn jemand bei mir ist. Ich hatte Glück, dass mir nichts passiert ist. Der Gedanke, dass alles hätte anders ablaufen können, verfolgt mich bis heute.

Ob man Bekannten oder fremden Personen vertraut, ist unerheblich! Das Vertrauen darf nicht missbraucht werden, um das eigene Vergnügen zu fördern.
Die Betroffene hat in dieser Situation Glück gehabt!
Es sollte aber nicht nötig sein, Glück zu haben, um keine Erfahrungen sexualisierter Gewalt, von Gewalt, oder einer Form von Belästigung zu machen.

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