Ankreidung Nr.113

Als ich vor Jahren Sekretärin in einem Handwerksbetrieb war, ist mir der zweite Chef immer zuleibe gerückt. Ständig wollte er mir etwas am PC zeigen und hat dann immer sein Bein an meines gepresst. Wenn Geschäftspartner vorbeikamen, hat er dann immer mit seiner “Vorzeigedame“ geprahlt und meinte, dass er für mich jetzt nur noch eine GoGo-Stange bräuchte 🤮
Und beim gleichen Job passierte es, dass einer aus dem Lieferanten-Unternehmen, der fast schon mein Opa hätte sein können, meine Freundlichkeit missverstand und anfing, mir ständig SMS zu schreiben und mich zu stalken, bis mein Chef eingriff 😓

(Sexuelle) Belästigung ist belastend. Sie vermehrt zu erleben, oft umso mehr.
Es darf nicht Aufgabe der betroffenen Person sein, solche Situationen auszusitzen.
Der Missbrauch einer Machtposition, die durch ein Arbeitsverhältnis entsteht, ist falsch!

Und auch hier noch einmal zur Information:

(4) Eine sexuelle Belästigung ist eine Benachteiligung in Bezug auf § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 4, wenn ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten, wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen gehören, bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der betreffenden Person verletzt wird, insbesondere wenn ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird.

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