Ankreidung Nr.119

Vor drei Monaten, während der Selbstisolation, war ich mittags mit meinem Freund in der Nähe der hda spazieren. Ich hatte mich bei ihm eingehakt und wir sind einen Weg gelaufen auf dem auch Fahrradfahrer fahren. Plötzlich zog mein Freund mich etwas zur Seite, da von hinten auf einmal ein Fahrrad kam. Als der Fahrradfahrer auf unserer Höhe war, schlug er mir mit voller Wucht auf den Hintern. Ich war so perplex, dass ich überhaupt nicht reagieren konnte. Mein Freund hat auch erst nach ein paar Sekunden realisieren können, was passiert war und da war der Fahrradfahrer, der mit Kapuze und ganz in schwarz gekleidet war, auch schon zu weit weg. Jedes Mal, wenn ich jetzt von hinten höre wie ein Radfahrer kommt, drehe ich mich soweit um, dass ich die Person erkennen kann und bekomme Panik. Ich hätte nicht gedacht, dass mir sowas mitten am Tag und sogar in Begleitung passiert.

Bei dieser Erfahrung ist allen Beteiligten bewusst, dass es sich um sexuelle Belästigung handelt und dass diese falsch ist. Wir möchten alle in einer Gesellschaft leben, in der ein Grundvertrauen zu unseren Mitmenschen besteht und keine Angst herrscht, dass etwas Schlimmes passiert, wenn eine fremde Person in der Nähe ist. Um dies zu ermöglichen müssen wir anfangen, solche Handlungen zu unterlassen. Sie nutzen keinem und richten nur Schaden an.

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