Ankreidung Nr.145

Okay!
Ich war 14 und wollte mich mit meiner Mutter treffen. Sie war noch nicht am Treffpunkt, also habe ich einfach am Treffpunkt gewartet. Dann konnte ich von weitem zwei Jungs hören, die sich sehr laut unterhalten haben. Irgendwie fand ich das unangenehm und versuchte es zu ignorieren. Doch dann kam einer der Jungs zu mir und fragte, ob ich denn nicht seine Freundin sein will, dann können wir ja ‚du weißt ja schon, was ich meine‘ machen. Ich habe es verneint und ignorierte ihn. Sein Kumpel hakte aber weiter nach und meinte, ich solle keine Spaßbremse sein. Da ich ziemlich Panik bekam, sagte ich, dass ich die Polizei rufen würde, wenn sie mich nicht in Ruhe lassen würde. Jedoch kamen sie immer näher und wollten mich anfassen. Mehrmals habe ich gesagt, sie sollten aufhören. Irgendwann konnte ich dann fliehen. Es war am helllichten Tag, Leute schauten mich an und ignorierten mich. Niemand hat mir geholfen.

Ein Nein muss immer akzeptiert werden! Bekommt ihr mit, dass eine andere Person bedrängt wird, dann helft ihr bitte, wenn es euch möglich ist.
Sind noch andere Personen drumherum, tut euch zusammen. Wir sind alle verantwortlich für das, was um uns herum geschieht. Je mehr Zuschauer:innen es in einer Situation gibt, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand eingreift (Bystander-Effekt). Seid euch dieses Effektes bewusst und handelt anders, wenn die Situation es zulässt.

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