Ankreidung Nr.151

Ich bin mit meiner Cousine in Kranichstein durch den Park gelaufen. Am Anfang des Parks wurden wir schon auf zwei kleine Bengel, ca. 7 Jahre wenn’s hinkommt, aufmerksam, die uns „eyy schnegge“ hinterhergerufen haben. Wir haben uns unseren Teil gedacht, etwas gelacht und sind weitergelaufen, weil wir zu alt für die Schei*e waren, beide 20. Da sind die uns mit ihren Kinderfahrrädern um die 10 Minuten gefolgt, haben uns die ganze Zeit bedrängt, nicht in Ruhe gelassen, so getan als würden sie uns anfahren und als „schnegge und chayas“ gerufen. So lustig es auch klingt, es war eine so krasse unangenehme Situation, weil wir beide nicht wussten, was wir gegen diese Kinder tun sollen.

Es ist wichtig, wie Kinder sozialisiert werden. In der gesamten Gesellschaft muss sexuelle Belästigung als Problem thematisiert werden, sodass Kinder lernen, dass solches Verhalten falsch ist und nie gerechtfertigt ist. Wird nicht über sexuelle Belästigung gesprochen, kann auch kein Bewusstsein dafür entstehen und es werden sich weiterhin Menschen einen Spaß daraus machen. Wir alle können einen Teil dazu beitragen, wenn wir in unserem Bekanntenkreis über sexuelle Belästigung reden, diskutieren und aufklären. Sich mit der Problematik auseinanderzusetzen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

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