Ankreidung Nr.154

Hallo, das folgende habe ich vor 2 Jahren erlebt: Ich stieg am Böllenfalltor in die 9 ein, als sich ein Mann neben mich gesetzt hat. Anmerkung: der ganze Wagon war bis auf 1-2 Plätze leer! Er fragte mich etwas über die Stationen, die folgen, worauf ich normal antwortete. Bis dahin dachte ich, deswegen hätte er sich neben mich gesetzt. Während der Fahrt rückte er immer näher, wollte mit auf mein Handy schauen und fragte mich nach meiner Person. Er rückte so nahe, dass er sich schon förmlich an mich schmiegte. Ich rückte immer näher Richtung Fenster und wollte ihn wegschieben, hat nicht geholfen. Ich stieg extra eine Station früher aus, woraufhin er mir jedoch folgte. Ich rief eine Freundin an und lief schnellen Schrittes weg und drehte mich immer wieder um. Irgendwann war er weg.

Eine Überschreitung der eigenen Komfortzone kann sehr unangenehm sein und muss nicht akzeptiert werden. Keiner hat das Recht, diese Grenze zu überschreiten, wenn die betroffene Person das nicht möchte. Es ist völlig okay sich dagegen zu wehren.

Sich von einer anderen Person körperlich zurückzuziehen ist Zeichen genug, um die betroffene Person in Ruhe zu lassen. Dies nicht zu akzeptieren ist falsch!

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