Ankreidung Nr.215

Wir waren bei der Grube Prinz von Hessen. Am Anfang war alles in Ordnung. Wir haben uns gut verstanden und ich habe mich auch wohl gefühlt. Irgendwann fing er an, mir an die Brüste zu fassen. Zuerst dachte ich, es wäre aus Versehen, aber mit der Zeit wurde mir bewusst, dass es mit Absicht war. Ich habe ihm dann klar gemacht, dass ich es nicht will und er hat aufgehört. Er hat dann aber ein paar Minuten später wieder angefangen. Ich habe ihm dann wieder gesagt, dass er damit aufhören soll. Das hat er dann auch gemacht, aber kurz danach hat er wieder angefangen. Das ging dann einige Male so. Dabei hat er dann immer gesagt, es sei meine Schuld, weil sich meine Brüste einfach zu gut anfühlen würden und mein Körper ihn anmache. Er hat mir dann auch öfter zwischen die Beine gefasst. Ich habe mich dann immer weggedreht, aber er hat mich wieder an sich ran gezogen. Plötzlich hat er einfach seinen Penis zwischen meine Oberschenkel geschoben. Ich war so schockiert und habe ihn direkt von mir weggestoßen. Dann meinte er nur zu mir: „Ich glaube, du findest es geil, angemacht zu werden und mich dann abzuweisen.“ Ich habe mich die ganze Zeit so hilflos und beschmutzt gefühlt. Immer, wenn jemand vorbei gelaufen ist, habe ich einfach nur gehofft, dass mich die Person aus der Situation holt, weil ich das Gefühl hatte, es alleine nicht zu schaffen.

Sexuelle Belästigung oder sexualisierte Gewalt ist kein Spaß und auch kein Spiel.
Die Möglichkeit, dass eine andere Person das gut findet, rechtfertigt niemals, eine Person ohne ihren deutlich gemachten Willen anzufassen.

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