Ankreidung Nr.219

Als ich in der Bahn nach Hause gefahren bin, hat sich ein älterer Mann zu mir in einen Viererplatz gesetzt und streifte schon im Hinsetzen mein Bein. Zuerst dachte ich, dass es ein Versehen war und versuchte, es einfach zu ignorieren. Als er dann aber auf einmal seine komplette Hand auf meinen Oberschenkel legte, schlug ich seine Hand weg und sprang auf. Ich stand dann an den Türen der Bahn, bis ich ausgestiegen bin und habe einfach nur noch versucht, nicht zu weinen.

Es kostet Kraft tagtäglich mit Belästigung umgehen zu müssen. Es handelt sich nicht um Einzelfälle und Seltenheiten. Vor allem Flint*-Personen sind regelmäßig mit sexueller Belästigung konfrontiert und müssen sich danach noch anhören, dass sie zu sensibel sind und alles doch gar nicht so schlimm sei.
Sexuelle Belästigung darf aber nicht normalisiert und heruntergespielt werden! Es handelt sich um ein ernsthaftes Problem, welches fest in unserer Gesellschaft verankert ist und endlich aufhören muss. Hört betroffenen Menschen zu und gebt ihnen Kraft.
Gemeinsam gegen Belästigung!

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